Google großzügig: Internet-Riese schenkt Hilfswerken 10.000 Dollar Werbeetat

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Mehr Freiwillige werben, mehr Spenden einnehmen, mehr Menschen mit der eigenen Geschichte begeistern – wer möchte das nicht mit seiner Website erreichen? Doch dafür ist es nötig, dass die eigene Organisation auch im Netz gefunden wird. Google hilft Non-Profit-Organisationen dabei, bei der Suche ganz oben zu erscheinen: Es stellt Hilfswerken einen kostenlosen Werbeetat zur Verfügung. Und der kann sich sehen lassen: 10.000 US-Dollar Monat für Monat.

Ad Grants heißt das Programm von Google. Grant bedeutet Zuschuss, Subvention, Zuwendung. Damit können bei Google Text-Anzeigen geschaltet werden, die von gewerblichen Kunden teuer bezahlt werden müssen.

Wer in den Genuss der Ad-Grants-Mittel kommen möchte, muss allerdings eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Mitmachen können nur Organisationen, die ihren Status als gemeinnützig, karitativ oder kirchlich nachgewiesen haben und die Rechtsform eines Vereins oder einer Stiftung haben. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Programm ist in Deutschland außerdem eine Registrierung auf der Website „Stifter-helfen.de“.

Wer für Produkte oder Dienstleistungen werben möchte, muss belegen, dass die Erlöse aus den Einnahmen zu 100 Prozent gemeinnützigen Zwecken zugute kommen. Teilnehmer am Ad-Grant-Programm müssen außerdem einer Nicht-Diskriminierungsklausel zustimmen und auf Fremdbanner auf ihrer Homepage verzichten. Darüber hinaus dürfen keinerlei Finanzprodukte wie Hypotheken oder Kreditkarten beworben werden.

Von vornherein ausgeschlossen sind staatliche Einrichtungen, Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen, Schulen, Kindertagesstätten, akademische Einrichtungen und Universitäten. Karitative Zweige von Bildungseinrichtungen sind jedoch teilnahmeberechtigt.

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Google geht davon aus, dass der Einsatz von einem Euro Werbeetat zu 50 bis 100 Klicks im Internet führt. Das heißt: Mit einem 10.000-Dollar-Aufwand lassen sich 50.000 bis 100.000 Klicks generieren. Das steigert die Aufmerksamkeit für den Homepage-Betreiber enorm – und im Idealfall das Spendenaufkommen.

Mehr erfahren Sie unter www.google.de/grants.

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Harald Kretzschmar
Unternehmensberater
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