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Foto: Twitter.com/ @geropflueger

MDG Social Media ABC: H wie Hashtag

Das Alter eines einjährigen Hundes entspricht nach einer gängigen Umrechnung rund sieben Menschenjahren. Ähnlich verhält es sich in der Online-Welt. Trends im Web und auf Social Media sind häufig schon nach wenigen Tagen kaum mehr aktuell und verglühen nach kurzem Hype ähnlich schnell wie Sternschnuppen. Neue Plattformen und Technologien bedeuten ständig eine neue Fülle an Fachwörtern und Ausdrücken – hier gilt es den Überblick zu behalten. Regelmäßig finden Sie hier unser neues Social Media-Lexikon. Wir nehmen uns des gängigen Fachjargons an und erklären ihn klar und verständlich.


H wie Hashtags
Hashtags sind besonders aus den sozialen Netzwerken Twitter und Instagram nicht mehr wegzudenken. Doch wie funktionieren sie genau? Das und wie Sie sie zum Follower-Aufbau nutzen können in der neuen Ausgabe des Social Media ABC’s.

Das Wort Hashtag ist eine Zusammensetzung der englischen Wörter „hash“ (Doppelkreuz) und „tag“ (Markierung).
Bei Hashtags handelt es sich um normale Wörter, denen ein #-Rautezeichen vorangesetzt wird, wodurch sie sich optisch abheben. (Darauf achten, dass kein Leerzeichen dazwischen steht!) Sie können sowohl in einen Fließtext, als auch als Aufzählung am Ende eines Posts stehen und fungieren als digitale Schlagworte, mit denen Inhalte, wie Bilder, Tweets oder Videos gesucht, gefunden und auffindbar gemacht werden können. Sie erhalten mit Hashtags eine thematische Zuweisung und Einordnung. Klickt man auf einen Hashtag, so gelangt man meist zu einer Art Themenübersicht, die chronologisch wie eine Timeline oder nach Resonanz, alle Posts und Tweets auflistet, die im innerhalb des Netzwerks mit diesem Hashtag getaggt wurden.

Wie viel ist zu viel?
Hashtags sollten mit Bedacht gewählt werden. Die Verwendung sehr populärer Hashtags ist nicht immer erfolgsversprechend, da Inhalte mit dieser Markierung in der Fülle schnell verloren gehen und sich gegen große Konkurrenz durchsetzen müssen. Ihre Halbwertszeit ist damit sehr gering. Zu unbekannte oder komplizierte Hashtags dagegen werden kaum gesucht. Hier gilt es ein gutes Mittelmaß zu finden. Mit gut frequentierten, aber dennoch konkreten Hashtags kann man nichts falsch machen – aber viel gewinnen. Entspricht Ihr Post genau der Suchanfrage anderer User, belohnen die Sie im besten Fall mit Likes, Saves oder Kommentaren. Ein Push für Ihre Reichweite!

Mehr ist mehr, gilt bei Hashtags nur bedingt. Besser ist eine Beschränkung auf einige wenige, aber dafür sinnvolle Schlagwörter. Bei einem kompletten Verzicht auf Hashtags berauben Sie sich möglicher Reichweite. Instagram begrenzt die Anzahl von Hashtags je Bild auf 30, bei Twitter ist eine Begrenzung durch die maximale Länge von 280 Zeichen je Tweet schon von Grund auf gegeben. Im Klartext: Je kürzer, prägnanter und einprägsamer der Hashtag, desto besser.


Aus dem Wort Hashtags resultiert auch das neudeutsche Wort „taggen“, mit dem im Social Media Jargon das Markieren von Orten oder Accounts gemeint ist. Mehr dazu in der vergangenen Social Media ABC Ausgabe „G wie Geotagging“.

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