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Foto: Henry Perks/ Unsplash

Social Media ABC – G wie Geo-Targeting

Das Alter eines einjährigen Hundes entspricht nach einer gängigen Umrechnung rund sieben Menschenjahren. Ähnlich verhält es sich in der Online-Welt. Trends im Web und auf Social Media sind häufig schon nach wenigen Tagen kaum mehr aktuell und verglühen nach kurzem Hype ähnlich schnell wie Sternschnuppen. Neue Plattformen und Technologien bedeuten ständig eine neue Fülle an Fachwörtern und Ausdrücken – hier gilt es den Überblick zu behalten. Regelmäßig finden Sie hier unser neues Social Media-Lexikon. Wir nehmen uns des gängigen Fachjargons an und erklären ihn klar und verständlich.


G wie Geo-Targeting

Diese Situation kennen wir alle: man steuert für Besorgungen wie sonst auch die bekannte Postfiliale an, nur um festzustellen, dass sie auf einmal geschlossen hat. Die darauffolgende Web-Suche „Postfiliale in der Nähe“ zeigt glücklicherweise meist zuverlässig Alternativen an. Paket erfolgreich aufgegeben. Der Prozess, der hinter solchen Suchergebnissen steckt, heißt Geo-Targeting. Willkommen zu einer neuen Ausgabe des MDG Social Media ABC’s.

Geo-Targeting ist ein Teilgebiet des Zielgruppen-Marketings und gehört damit zum Onlinemarketing. Dabei werden Anzeigen, Inhalte und Kampagnen auf Basis von geographischen Daten auf potenzielle Kunden zugeschnitten, um standortspezifische Erlebnisse bereitzustellen. Dies geschieht mithilfe von IP-Adresse, GPS-Daten oder auch WLAN-Daten des Internetusers, die zu seiner Ortung herangezogen werden.
 

Zielgruppenspezifische Inhalte
Ziel ist es, User aus einer bestimmten Region anzusprechen, für die das Angebot durch ihre örtliche Nähe relevant ist. Dies können z.B. Sprachversionen einer Website oder Werbeanzeigen mit regionalem Bezug sein. Das Hauptmotiv von Targeting-Maßnahmen ist die Annahme, dass User individuell auf sie zugeschnittene Webinhalte als relevanter bewerten und eher darauf reagieren. Aus finanzieller Sicht können Anbieter mit Geo-Targeting u.U. die Kosten für Werbemaßnahmen senken, da sich durch die gezielte Werbung Streuverluste vermeiden lassen.

Geo-Targeting wird dennoch nicht nur im Rahmen von Zielgruppensprache genutzt. Software-Hersteller, z.B. von Smartphone-Apps nutzen die Standortbestimmung für crossmediale Kommunikationsstrategien, mit denen sich Onlinekanäle mit stationären Touchpoints verknüpfen lassen. Bei diesen standortbezogenen Services (kurz LBS, engl. Location-based Services,) bekommen User Anlaufstellen, wie Restaurants, Tankstellen oder Geschäfte vorgeschlagen, die sich in ihrem unmittelbaren Umkreis befinden.

Geschäftsinhaber oder lokale Unternehmen profitieren deshalb von stets aktuell gehaltenen Eintragungen bei Suchmaschinen, die Usern in der gleichen Gegend, vor Ort den eigenen Betrieb anzeigt. Bei mehreren Filialen oder Einrichtungen empfiehlt es sich auch regionale Unterschiede zu hinterlegen, die den Usern die genaue Adresse, Öffnungszeiten und eventuell eine Wegbeschreibung bieten.
 

Für Sucheinträgen für Kirchen und kirchlichen Einrichtungen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die auch bei der Digitalkonferenz der MDG DTT21 vorgestellt wurden. Unser Experte in diesem Bereich, Stephan Nußbaum informiert Sie gerne näher.

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