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Bild: Simon Abrams/ Unsplash

Social Media ABC. Heute: J wie Journey

Unserem heutigen Social-Media-Fachausdruck Journey wird, vor allem im Rahmen des Online Marketings zumeist Costumer (Kunde) vorangestellt, was ein starkes Augenmerk auf den betriebswirtschaftlichen Aspekt legt, der nicht immer automatisch gegeben sein muss.

Journey umschreibt den Weg, den Interessierte vom Erstkontakt mit Ihrer Organisationen, Institution oder Unternehmen bestenfalls bis hin zum Abschluss eines Kaufs, eines Besuchs oder einer Dienstleistung gehen.
 

Dabei durchlaufen sie mehrere Phasen:

  1. In der ersten, der Bewusstseinsphase wird den Nutzenden klar gemacht, dass sie ein Bedürfnis haben. Ihre Aufgabe ist es hier Berührungspunkte zu schaffen, sodass Sie wahrgenommen werden, Nutzende auf Sie aufmerksam werden und diese beginnen, sich über Ihr Angebot zu informieren.
  2. In der Entscheidungsphase suchen diese aktiv nach einer Lösung für ihr Bedürfnis und ziehen dafür verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Präsentieren Sie Ihr Angebot als Lösungsansatz, zeigen Sie bspw. konkrete Angebote oder Produkte und seien Sie mit Markenname und Logo stets präsent, um sich im Bewusstsein zu verankern.
  3. In der dritten Phase, der Kaufphase, haben sich die User:innen für eine Lösung entschieden und wollen einen Kauf abschließen. Es gilt, diesen Vorgang möglichst einfach und unkompliziert zu gestalten und für ein ideales Kundenerlebnis zu sorgen.


Was das für kirchliche Institutionen bedeutet
Wie bereits erwähnt, muss das Endziel kein Kaufabschluss sein. Zielsetzungen sind individuell, auch ein Gottesdienstbesuch, der Eintritt in die Kirche oder Besuch eines Pfarr-Events können am Ende einer erfolgreichen Kontaktphase stehen. Medial gibt es eine Vielzahl von Berührungspunkten mit der Kirche, die ein unvorteilhaftes Bild vermitteln. Umso bedeutender ist, dass Sie mit positiven Touch Points und hoffnungsvollen Botschaften auf sich aufmerksam machen, die auf das Bedürfnis der Menschen nach spiritueller Führung und Gemeinschaft antworten.

Social Media gibt Ihnen die Möglichkeit, selbst am medialen Diskus teilzunehmen, sich zu äußern und die Meinung über die Kirche aktiv mitzugestalten. Auch komplexer Themen können Sie sich niederschwellig, authentisch und im entsprechenden Gesprächston des Webs annehmen und mit Stellung beziehen oder Auswege und Lösungsansätze aufzeigen.

Journey bedeutet Reise und impliziert einen längeren Zeitraum, der nicht zwingend die immer gleichen Weggefährten beeinhaltet und auch Umwege enthalten kann. Mit Berührungspunkten können kirchliche Einrichtungen immer wieder neu in Kontakt mit den Menschen treten, Lösungen anbieten und die Hand reichen. Eine Reise bietet ständig neue Chancen auf prägende Erlebnisse und Annäherung – seien Sie präsent und offen, um diese Chancen zu nutzen.

Um zu tracken, ob und wen Ihre Botschaften erreichen, helfen Monitoring Tools, wie Insights oder Analytics. Mehr dazu in einer vergangenen Ausgabe des Social Media ABCs: I wie Insights.

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