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Bild: Pexels/ Bongkarn Thanyakij

Tipps für digitale Nähe in Zeiten sozialer Distanz

Die aktuelle Lage und die entsprechenden Entwicklungen wirken sich auf alle öffentlichen Lebensbereiche aus. In diesen Zeiten der Krise ist digitale Kommunikation ein Geschenk des Himmels. Digitale Kommunikation ermöglicht uns trotz "Social Distancing" in Kontakt zu bleiben, Beziehungen zu gestalten, aufrecht zu erhalten, Gemeinschaft zu leben und solidarisch zu sein.

Wir, die MDG Medien-Dienstleistung GmbH, helfen Ihnen mit unserer Digitalkompetenz diese Situation zu gestalten.

Viele Menschen sind von ihren Arbeitgebern ins Homeoffice geschickt worden, was eine Vielzahl neuer Herausforderungen mit sich bringt. Kirchen und kirchliche Hilfsangebote sind mehr denn je gefragt, und die veränderte Kommunikation der Menschen erfordert neue Ideen und Maßnahmen. Wir haben aktuelle Informationen sowie einige Tipps für Ihre digitalen Handlungsmöglichkeiten für Sie zusammengestellt:
 

Online-Tools für bessere dezentrale Zusammenarbeit
Trello und Microsoft To Do sind digitale Formen der klassischen To Do-Liste. Sämtliche Aufgaben, die im Unternehmen anfallen, können in diesen einfach und verständlich aufgebauten Tools notiert und einer oder mehreren Personen zugeordnet werden. Je nach Bedarf lassen sich Texte, Deadlines, Checklisten, Tags oder weiterführende Dateien anheften. Microsoft stellt außerdem für einige Monate die Nutzung von Office-360°-Paketen kostenlos zur Verfügung.
Damit alle Mitarbeiter von daheim Zugriff auf Unternehmensdaten haben, bieten sich Cloud-Speicher an. Wem bei externen Speichern wie Dropbox oder Google Drive unwohl ist, kann z. B. auf den Software-Anbieter ownCloud ausweichen, bei dem Daten auf einem eigenen Server gespeichert werden und von überall abrufbar sind.
Derzeit bietet Google Nutzern seines Softwarepakets G Suite einige Premium-Features kostenlos an, u.a. sind Videocalls über das Tool Hangouts mit 250 Teilnehmern möglich. Auch die Anwendung Zoom bietet solche Möglichkeiten. So können Teammeetings und Absprachen weiterhin stattfinden. Ebenfalls gerade kostenlos ist die Premium-Version von Lifesize, ein weiteres Programm für Videokonferenzen, sowie der deutsche Anbieter TeamViewer.
Wir bieten Ihnen dazu auch die Möglichkeit digitale Konferenzen zu führen, moderieren diese für Sie und organisieren gern Ihre Veranstaltungen auch online. Von der inhaltlichen bis zur technischen Umsetzung gestalten wir Ihnen nach Ihren Bedürfnissen den gesamten Ablauf. Wir unterstützen Sie bei Ihrer Kommunikation wie auch bei der Implementierung von virtuellen Plattformen, um den Kontakt zu Ihren Mitarbeitern, Ihren Kollegen und Kirchengliedern zu erhöhen und Ihre Aufgaben zu erleichtern und zu erfüllen.
 

Hilfe vor Ort
In Krisensituationen ist eine sichere Gemeinschaft wichtiger denn je. Das Leben der meisten Menschen spielt sich derzeit zu Hause ab, der Radius ist begrenzt, was Gemeinschaft, Gemeinden und Pfarreien noch viel wichtiger macht. Angesichts leerer Supermarktregale könnten Stände mit wichtigen Artikeln des täglichen Lebens hilfreich sein, ebenso wie organisierte Hilfe bei Einkäufen für Risikogruppen. Im Hinblick auf die angespannte Betreuungssituation von Familien mit Kindern, Sorgen durch finanzielle Einbußen oder drohenden Jobverlust, kann mit Beratungsangeboten Beistand geleistet werden. Örtliche Hilfsangebote, z. B. von der Caritas, benötigen mehr als je zuvor unsere Unterstützung – personell wie finanziell. Eine ganze Reihe von eigenen Initiativen entstehen, darunter die Quarantänehelden oder die NachbarschaftsChallenge und im Online-Magazin von nebenan.de findet man wertvolle Anregungen für Hilfe unter Nachbarn.
Hier kann die Kirche unterstützen, damit aus einem digitale Miteinander und virtuellem Beieinander eine eigene analoge Gemeinschaft wird.
 

Unterricht zu Hause
Auch die Anforderung an Eltern zusätzlich zum Homeoffice auch die inhaltliche Schulbegleitung nebenher zu betreuen, bedarf der Hilfe. Inhaltlich, was Angebote wie kostenfreie Unterstützungen im Netz angeht, z. B. vom Dudenverlag, der seine Lernplattform mit allen Lernvideos, Übungen und Klassenarbeiten in dieser Zeit für alle geöffnet hat. Aber auch sozial: WhatsApp bietet die Möglichkeit mit bis zu vier Personen gleichzeitig im Videochat zu kommunizieren und z. B. Hausarbeiten zu teilen. Auf YouTube findet man eine Vielzahl an Lernvideos oder gesungene Mathesongs zum Auswendig-Lernen, die gleich mit mehreren Angeboten aufwarten.
Diese Videos kann man gemeinsam schauen, dabei lernen, darüber diskutieren, direkt im Netz dazu seine Eindrücke posten oder an seine Klassenkameraden senden. Darüber hinaus eignen sie sich auch als Denkanstöße für die Jugendarbeit, den Kommunionsunterricht und die Firmvorbereitung.
 

In Kontakt bleiben durch Newsletter, Streamings und Podcasts
Newsletter sind und bleiben ein sehr intensives Bindeglied zwischen Ihnen und Ihren Interessensgruppen. Das Erzbistum Berlin hat sich z. B. entschieden, in dieser Zeit - ohne die Möglichkeit persönlicher Kontakte - täglich einen Newsletter an seine Abonnenten und Kirchenglieder zu senden. Dieser enthält geistliche Impulse, Informationen aus dem kirchlichen Umfeld sowie nützliche Links und stellt so Nähe und Halt her: „Wir sind uns bewusst, dass wir viele der Menschen, die zu uns kommen, auf diesem Weg nicht erreichen. Geben Sie daher die Informationen weiter, die Sie selbst hilfreich finden. Lassen Sie uns verbunden bleiben - digital, virtuell und spirituell.“ Ein mögliches Modell zur Inspiration.

Für die Übertragung von Gottesdiensten, für Mitteilungen der Bischöfe, Erklärungen zur Osterzeit oder einem gemeinsamen Abend- oder Morgengebet sind in Zeiten verminderter sozialer Kontakte Streams über Social Media eine Alternative. Mit wenigen Klicks lässt sich auf Facebook ein Livevideo starten. Dafür verfährt man genauso wie bei der Erstellung eines neuen Beitrags und wählt die Aktion Livevideo aus. Instagram bietet sowohl die Funktion der Instagram Stories (einfach auf dem Display nach rechts wischen), kurze Videosequenzen, die für 24 Stunden abrufbar sind, als auch, wie Facebook, die Möglichkeit Livevideos aufzunehmen. Auch bei Twitter lassen sich mit einem einfachen Wischen in der Timeline – hier nach links – Livevideos starten. Keine Sorge, man ist nirgendwo sofort live zu sehen, alle Apps fragen mehrmals nach Bestätigung. Diese Livevideos bleiben dann nach Wunsch in der Timeline und man kann sie jederzeit abrufen und auf sie verweisen und verlinken.
Auch Podcasts sind eine gute Möglichkeit durch diese Zeiten zu begleiten. Gelistet bei Spotify sind sie über Instagram in der Story teilbar und erreichen so mehr Interessensgruppen.

Die MDG ist Ihr Partner an Ihrer Seite, wenn es darum geht, Ihre Ideen umzusetzen. Wir sind Ihr Bindeglied von analog zu digital und von digital zu analog. Wenn Sie Unterstützung benötigen, Inspirationen suchen oder eine Anleitung brauchen. Wir sind für Sie da. Jederzeit.

Ihre MDG Medien-Dienstleistung GmbH
 

P.S. Hier noch ein paar ganz persönliche Tipps für Sie, um auf andere Gedanken zu kommen
Theater, Museen und Konzertsäle sind derzeit geschlossen. Für Ablenkung und kulturelle Inspiration sorgt in der Zwischenzeit Googles Online-Exhibition Once Upon a Try. In Zusammenarbeit mit 120 Institutionen weltweit bringt sie uns mit virtuellen 360° Grad-Rundgängen und Videos Ausstellungen, Wissenschaftler und Künstler direkt nach Hause.
Auf Twitter kann man täglich im Livestream einer Vielzahl von Konzerten lauschen. Der Pianist Igor Levit z. B. veranstaltet in seinem Wohnzimmer Klavierkonzerte und überträgt sie live auf seinem Twitteraccount. Die Elbphilharmonie und Bayerische Staatsoper bieten ebenfalls Aufführungen live oder als Video on Demand zum Nachhören an.

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