Ob das tröstet? Sie sind nicht allein, wenn’s schlecht läuft. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Betriebsvergleichs kirchlicher und klösterlicher Gästehäuser. 60 Prozent der Häuser, die sich an der MDG-Studie beteiligt haben, arbeiten defizitär. Immerhin: Der Rest der Einrichtungen macht Gewinn. Es kann also gehen.
Gemessen am Umsatz lag der durchschnittliche Verlust der von uns befragten Gästehäuser bei 16 Prozent, die Bettenauslastung bei 37. Die Personalkosten machten 72 Prozent aus, wobei 62 Prozent davon auf Angestellte entfielen. Durchschnittlich stehen mittlerweile 16 bezahlten Vollzeitangestellten nur noch drei Vollzeitkräfte aus dem Orden zur Seite.
Soweit die Fakten. Was sind die Perspektiven, wo liegen die Stellschrauben?
Die Befragung identifiziert eindeutige Erfolgsfaktoren:
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